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Die Europäische Kommission: Wo stehen wir jetzt? Wohin als nächstes? 

Nach der Wahl des Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker in 2014, bezeichnete sich die Europäische Kommission als ‘politische Kommission’ und führte neue Arbeitsweisen ein. Dieses Projekt schätzt den Einfluss dieser Veränderungen ein. Es untersucht, was die Kommissionsangestellten unter der ‘politischen Kommission’ verstehen und wie sie den Ablauf der neuen Arbeitsweisen, inclusive der Einführung der Policy Teams unter der Leitung von Vizepräsidenten der Kommission. Um feststellen zu können, wie sich die Kommission über den Zeitraum der letzten drei Präsidentenschaften verändert hat und was die Juncker Kommission verglichen zu den vorherigen ausmacht, werden drei weitere Themen ergründet:

  • was die Kommission zu einem attraktiven Arbeitsplatz für Mitarbeiter macht, wie ihre Karrieren vor und nach dem Eintritt in die Kommission aussehen, and wie sie die Kommission als Arbeitsplatz erleben
  • wie Mitarbeiter den Erfolg des EU-Aktionsplans für Gleichstellung und der Talentmanagement-Strategie einschätzen
  • die Einstellungen, Meinungen und Werte, sowie die Motivation und Erwartungen der Mitarbeiter zu skizzieren, und dabei etwaige, wenn überhaupt, Veränderungen oder Entwicklungen seit 2008 und 2014 festzustellen, und wie sich diese, wenn überhaupt, gemäß Geschlecht, Alter, Kollegen, Nationalität und Mitarbeiterstatus, unterscheiden

Trotz der Bedeutung der Europäischen Kommission sind viele Aspekte ihres Betriebes, sowie Hintergründe, Meinungen und Einstellungen ihrer Mitarbeiter, kaum bekannt. Ziel unserer Forschung ist es, basierend auf neuesten empirischen Erkenntnissen, ein besseres Verständnis der Organisation und seiner Mitarbeiter zu ermöglichen. Das Projekt beruht auf Erfahrungen und Erkenntnissen von Beschäftigten der gesamten Kommission und basiert auf eigens erhobenen Forschungsdaten.

Hintergrund und Methode

Ein früheres Projekt, The European Commission in Question, testete bisherige Annahmen über die Organisation anhand von empirischen Daten und fand heraus, dass viele Mythen ohne Fundierung waren. Die Ergebnisse wurden in dem Buch, The European Commission of the Twenty-First Century, beim Verlag Oxford University Press in 2013 veröffentlicht.

In 2014 untersuchte das Projekt The European Commission: Facing the Future die Kommission am Ende der zweiten Barroso Kommission und veröffentlichte einen Report in 2015, welcher von der damaligen Vicepräsidentin der Kommission, Kristalina Georgieva, launciert wurde.

Wie auch schon die früheren Projekte, basiert das derzeitige Projekt auf detaillierten Daten, welche von dem Forschungsteam anhand von drei Methoden erhoben werden:

1. Einer Online-Befragung der Beschäftigten in allen Bereichen der Kommission, betitelt 'Neue Arbeitsweisen -- Und Mehr. Ihre Einstellungen und Erfahrungen.'

2. Persönliche Interviews mit Beschäftigten in allen Bereichen der Kommission

3. Fokusgruppen mit Beschäftigten aller Mitarbeitergruppierungen

Dies ermöglicht es uns, die Veränderungen der Kommission über drei Präsidentenschaften hinweg zu erforschen. Die Ergebnisse werden in Form von wissenschaftlichen Büchern und Artikeln, sowie Briefings zu individuellen Forschungsaspekten auf unseren Internetseiten, veröffentlicht. Eine Zusammenfassung wird bei einem Teffen offen für alle Beschäftigten der Kommission präsentiert.

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